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Was halten Sie vom Duzen? ;)

Wie geht ihr damit um, wenn ihr Menschen zum ersten Mal begegnet,
die jünger sind als ihr selbst, gleich alt, älter?

Ihr seid Kunde, euer Gesprächspartner Verkäufer.

Ein neuer Kollege kommt ins Team, sagt ihr da sofort „Du“ oder bleibt ihr erst einmal beim förmlichen „Sie“, da ihr die Person ja noch gar nicht kennt.

Sprecht ihr Mitmenschen eher schnell beim Vornamen an (was ja nicht unbedingt mit dem saloppen duzen einhergehen muß, man könnte auch den Vornamen nennen und siezen).

Ich finde es manchmal schwer, da ich eher zum förmlichen, doch wie ich finde respektvolleren „Sie“ neige - vor allem im beruflichen Umgang miteinander. Das könnte mir von manchem Zeitgenossen als distanziert ausgelegt werden, ich empfinde es jedoch neben dem respektvollen Umgang auch als einfacher, da ich nicht jedes Mal überlegen brauch, ob auch ein „Du“ angebracht wäre.

Im Familien und Freundeskreis ist das selbstverständlich anders.
Wie ja auch hier im Forum oder vielleicht im Sportverein.

Vielleicht könnte man sagen, wenn man sich einer Gruppe zugehörig fühlt, ist es angebracht, dass für alle Mitglieder das „Du“ gilt.
Jedoch wird das dann oftmals im Vorfeld geklärt und umgesetzt, wenn für alle in Ordnung. Und da erlebe ich es auch so, dass diejenigen, die schon länger dabei sind, die Initiative ergreifen, das doch etwas leidige Thema direkt von Anfang an „im Keim zu ersticken“ :)

Kommentare

  • Eine gute Frage!
    Ich habe, da ich zwei Berufswelten (Sozialer Bereich, Administration - Büro) kennengelernt habe, herausgefunden, dass es hier meistens Unterschiede gibt:
    In meiner Tätigkeit in der Kinderbetreuung, die nun hinter mir liegt, war es üblich, einander sofort zu duzen, meist sogar ohne Nachfragen. Das hat oft zu erheblichen Distanzlosigkeiten geführt, dies allerdings auch in Verbindung mit den Charakteren, die ich in diesem Bereich angetroffen habe. Bedingt durch das vertraute "DU" haben leider immer wieder div. KollegInnen nicht begriffen, dass man nicht sofort Großartiges aus dem Privatleben teilt. Das hat zu teilweise extrem grotesken Situationen geführt, wo das Getratsche wesentlich wichtiger war als die Arbeit. Nun, das wird mich nicht mehr weiter irritieren, ich habe abgeschlossen.
    In meinem Berufsleben in div. administrativen Bereichen ist das "DU"-Wort üblicherweise nach längerer Prüfung gewachsen.
    Für mich sind beide Varianten okay, dies aber auch, weil ich ohnehin über meine privaten Themen nicht rede oder nur sehr gleichtickenden Menschen (nach längerer Beobachtung dieser, wie sie sich so in Gruppen verhalten) Ausschnitte daraus mitteile.
    Ich kenne auch diese Umgangsform, wo Menschen mit dem Vornamen angesprochen werden, aber in der "Sie"-Form, ist für mich manchmal auch überlegenswert.
  • Bei mir im Beruf muss ich nicht nicht überlegen, denn in der Firma, in der ich arbeite, gibt es kein "Sie". Egal ob jung oder alt, Manager oder Reinigungskraft, alle duzen sich.

    Ich hab auch ansonsten grundsätzlich kein Problem damit, geduzt zu werden. Je nachdem wie es eben passt.
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