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Klima und Nachhaltigkeit

Liebe Mitglieder*innen des Introvertiert-Forums

Seit einiger Zeit schon lese ich immer wieder hier mit und fühle mich euch sehr verbunden, da auch ich zu den Introvertierten gehöre und mich in vielem hier wiederfinde.
Ich schreibe selber eher wenig in Foren, da mir aber ein Thema sehr am Herzen liegt, möchte ich dieses auch hier gerne einbringen.

Es geht um die Klima- und Nachhaltigkeitskrise, in der wir uns befinden.
Die meisten wissen wohl grob über das Thema Bescheid, aber ich glaube sehr vielen ist nicht wirklich klar, wie ernst die Situation ist.

Ich habe viel darüber gelesen und gehört, was die Klimawissenschaft über die Klimakrise zu sagen hat. Und das Fazit ist immer wieder: Es sieht für unsere Zukunft auf diesem Planeten gar nicht gut aus, wenn wir nicht wirklich massive Anstrengungen unternehmen und dies sehr sehr schnell.

Ich halte es für sehr wichtig, dies weiterzutragen, und auch ich möchte dies tun. Deswegen dieser kleine Forumsbeitrag, auch wenn das Thema natürlich Introvertierte und Extrovertierte und alle dazwischen genauso betrifft. Die Massnahmen, die nötig sind, werden nur akzeptiert werden, wenn sehr sehr viele Menschen verstehen, was auf dem Spiel steht.

Denjenigen, denen dies noch nicht in der Tiefe klar ist, möchte ich unbedingt empfehlen, das kürzlich erschienene Buch der Journalistin Sara Schurmann zu lesen: „Klartext Klima!: Zusammenhänge verstehen, loslegen und effektiv handeln“.
Der Autorin gelingt es wirklich gut, die Lage in ihrem Ernst zu verdeutlichen. Sie schreibt auch immer wieder von sich und warum auch sie lange nicht verstanden hat, welches Ausmass die Klimakrise hat und wie dringend jetzt ein schnelles Gegensteuern ist.

Kommentare

  • Huhu! Gutes Thema und natürlich absolut aktuell! (Wobei dieses Thema tatsächlich schon seit Jahrzehnten aktuell ist ohne dass die Menschheit das begriffen hat)

    Ich muss tatsächlich zugeben, dass ich nach einer Phase der Beschäftigung mit diesem Thema zurück in meine Ignoranz-Bubble kehren musste, um nicht hochgradig depressiv darüber zu werden. Das Problem ist ja nicht, dass wir kleinen Leute unsere Lampe eine halbe Stunde zu lange brennen lassen oder beim Klo nicht die Spartaste betätigen. Das Problem entsteht ja zu einem riesigen Teil aus den Handlungen der großen Industrien. Es wird einem aber immer eingeredet, dass die halbe Stunde Licht und die Spartaste das Problem sind, um vom eigenentlichen Problem, das einige wenige Reiche viel Geld kosten würde, abzulenken. Und ich hass das einfach so sehr, weil es DAS Symptom der Krankheit "Mensch" schlechthin ist.
    Ich kann diese Leute nicht erreichen und beeinflussen. Ich kann nur selber nach bestem Wissen und Gewissen leben. Die Lampe ausmachen und mich nicht selber dafür geißeln, wenn sie dann doch mal ne halbe Stunde länger gebrannt hat. Weniger Fleisch essen und hoffen, dass ich dadurch keinen Mangel bekomme, weil mich in Richtung Veganismus zu informieren und orientieren mir gleichermaßen von der Industrie schwer gemacht wird, die massiv monetär davon profitiert, auf etwas "Bio" und/oder "vegetarisch/vegan" drauf schreiben zu können, aber auch von Veganern selber, die häufig so militant agressiv handeln, dass ich fast schon aus Protest in ein Steak beißen möchte. Ich hätte gerne eine Normalisierung von fleischlosem Konsum, aber ohne diese "Holier-than-thou" Einstellung. Mir wird schlecht wenn ich sehe, was in den meisten Restaurants generell auf den Tisch kommt. "Fleisch mit Kohlenhydraten und Soße." WO. IST. DAS. MOTHER. FUCKING. GE.MÜ.SE?? Selbst für selbstbewusste Fleischesser. WO IST ES??
    Wenn es kein Gemüse in den Gerichten gibt, kann man auch nicht einfach mal das Fleisch weglassen weil nur von Nudeln mit Soße lebt es sich nich gut.
    Aber ich drifte in meinen persönlichen Pet Peeve ab.

    Inzwischen mach ich persönlich es also so, dass ich nach bestem Wissen und Gewissen handele und auch die Instustrien boykottiere wo es mir möglich ist, wobei inzwischen auch wieder mehr Fokus auf meine eigene Mangelernährung und meinen Geldbeutel kommen muss, weil durch den Krieg alles teurer wird.
    Ich verkrieche mich derweil in meine Bubble und lasse diesen Kampf andere Leute führen. Ich bin selber kein Kämpfer. Ich bin Schwungmasse. Wenn die Kämpfer sagen sie brauchen Schwungmasse, um die Katapulte zu füllen um damit auf Corporationen oder Regierungen schießen zu können, bin ich sofort dabei aber die Katapulte sind unbemannt und ich warte darauf, eines Tages eingesetzt zu werden.
    Keine heroische Einstellung, ich bin mir dessen absolut bewusst.
    Ich funktioniere leider nicht nach dem Prinzip "Jetzt erst recht". Ich funktioniere nach dem Prinzip "Dann eben nicht." Ich habe beobachtet, habe mich angepasst und warte nun, dass genügend Leute dasselbe tun, damit wir Änderung herbeiführen können. Ich bin bereit. Aber in meiner Bubble.

    Ich habe mich außerdem entschieden, positiv in die Zukunft zu blicken. Denn wie ich es verstehe, gibt es nur zwei Wege. Die Menschheit kriegt die Kurve, dann gratuliere ich aus vollstem Herzen und freue mich. Oder die Menschheit richtet sich zu Grunde. Dann gratuliere ich dem Planeten und freue mich aus vollstem Herzen, dass er uns endlich los ist. Win:win in my book.
  • Also mit dem Thema Klima beschäftige ich mich schon ein paar Jahrzehnte.
    Leider ist es schon so, daß jeder an der gegenwärtigen Misere beteiligt ist.
    Auf "Die Industrie und die Reichen" zu deuten ist doch bloß ein bequemer Ausweg
    Für wen produziert denn die Industrie: für uns alle und die Reichen sind nur solange reich, wie es genug Normalos gibt, die für die Arbeiten.
    Was würde ein Superreicher auf seiner Megayacht machen ohne eine Mannschaft?
    Und global gesehen sind wir alle die Mannschaft, die für die da oben arbeitet .

    Es gibt doch einen Ausweg: weniger konsumieren, mehr selbstmachen.

    Eines meiner Hobbies ist der Garten.
    Also hauptsächlich Gemüseanbau.
    Immerhin schaffe ich einen Großteil meines Gemüses selbst anzubauen.
    Und das wurde nicht gespritzt, nicht transportiert und hat auch keinen Kunstdünger gesehen.

    Immerhin ein Beitrag.

    Gemeinsam haben wir den Umweltbogen deutlich überspannt und wir kommen da auch nur gemeinsam wieder raus
  • Auch ich habe mich vor vielen Jahren bereits intensiver mit dem Thema beschäftigt. Dann kamen einige Jahre, wo ich das Wort „CO2“ nicht mehr hören mochte. Ich wusste natürlich auch nicht, was man bzw. ich als kleiner einzelner Mensch schon gross tun kann (bis auf das, was ich eh schon tat). Auch waren die Konsequenzen (gefühlt) noch weit weg. Wenn ich mich recht erinnere, waren die Schreckensszenarien erst auf gegen Ende das Jahrhunderts prognostiziert und bis dahin war ja noch ein weiter Weg, auf dem hoffentlich noch viel passieren würde. Es gab Klimakonferenzen, es wurde über Emissionshandel diskutiert, es schien ja so, wie wenn die Politik das in die Hand nimmt.

    Nun, das Thema hat mich wieder eingeholt. Ich habe wie viele andere auch realisiert, dass die Entwicklung zum Negativen viel schneller von statten geht, als gedacht. Auch Klimaforscher sind teilweise über die Geschwindigkeit überrascht.
    Und entsprechend dringend ist es auch, dass massiv gegengesteuert wird. Allerdings scheint der Wille dafür noch nicht vorhanden zu sein. Dafür gibt es sicher diverse Gründe (natürlich auch massive wirtschaftliche Interessen). Ich glaube, eine bedeutende Rolle spielt aber auch, dass bei sehr vielen das Verständnis für die Tragweite, Dimension und Dringlichkeit noch fehlt. Dadurch fehlt auch die Bereitschaft für die notwendigen Veränderungen.

    Deswegen auch meine Buchempfehlung oben. Es ist wirklich ein guter Einstieg in das Thema.

    Wenn jeder, der die Dimension und Tragweite verstanden hat, versucht, dies im Rahmen seiner Möglichkeiten weiterzutragen (z. B. durch die Weiterempfehlung oder das Verschenken solch wichtiger Bücher) und dadurch weitere Personen überzeugt werden, die das Thema wiederum weitertragen, sehe ich darin eine wirkliche Chance.
    (Die Demonstrationen von FFF finde ich super wichtig und auch das Engagement von anderen Gruppierungen, aber ich befürchte, dass viele, denen das Verständnis für diese Krise noch fehlt, gar nicht nachvollziehen können, warum die da draussen so am Rad drehen.)

    Übermorgen, am Montag, kommt der letzte Teil des 6. IPCC-Sachstandsberichtes heraus. Der IPCC (Weltklimarat) fasst in seinen Berichten jeweils den Stand des Wissens zur „Klimaveränderung“, zu den Auswirkungen auf uns Menschen und zu den nötigen Massnahmen, um die rasant voranschreitende Erderhitzung zu bremsen, zusammen.

    Ich möchte allen ans Herz legen, dies mitzuverfolgen und euch anzuhören, was die entsprechenden Experten und Expertinnen zu sagen haben.



  • @die_Interessierte
    Sich Mal mehr als bisher ums Klima zu kümmern halte ich schon lange für enorm wichtig.
    Wir werden auf der Erde halt immer mehr, denken aber mehrheitlich noch wie vor 100 Jahren, besonders das ständig geforderte Wirtschaftswachstum macht mir Angst.

    Z.B. bei der Börse vor Acht wird immer besonders stolz auf das Wirtschaftswachstum verwiesen.
    Die Kehrseite davon,die Ausbeutung der Erde, immer mehr Müll, immer weniger Natur und Rihstoffe wird dagegen nie erwähnt.

    Ich finde, es muß ein großes Umdenken stattfinden
    dahingehend, das wir uns Mal bißchen bescheidener aufführen.
    Man wird durch mehr Besitz, mehr Autos, Handys, Klamotten ja nicht glücklicher.
    Der ganze Kram belastet einem ja schließlich auch.
    Und Arbeiten um sich es zu kaufen muß man ja auch noch.
    Ich wäre da für ein Qualitätswachstum, weniger Dinge, die aber länger halten und dann- der Wirtschaft werden die Ohren klingeln- grundsätzlich reparierbar sein müssen.
  • Liebe Interessierte,

    interessantes Thema, ja.

    Ich denke, der Mensch an sich will doch gar nichts verändern. Er verlangt auf der einen Seite nach irgendwelchen Maßnahmen, wenn es aber ans Eingemachte geht, wie z. B. an den eigenen Geldbeutel oder Verzicht auf Dinge, dann ist doch das Geschrei auch wieder groß.

    Der Mensch wird niemals zufrieden sein, egal, wie gut es ihm geht. Und er wird auch niemals begreifen, dass die ganzen Dinge um einen herum nicht wirklich gebraucht werden. Und der Mensch wird niemals bereit sein, auf alle diese Dinge zu verzichten. Deutlich gezeigt hat uns dieses die Corona-Krise.

    Und deutlich zeigt es uns auch jetzt, wo die Preise steigen. Sind die Menschen bereit, weniger zu konsumieren? Nein, sind sie nicht, siehe leere Regale und Bevorratung bis zum Geht-nicht-mehr.

    Solange es uns Menschen auf diesem Planeten gibt, wird sich nichts freiwillig ändern.

    Bevor ich mir eine weitere Reportage anschaue, die mir das Elend klarmacht, würde mich interessieren, welche Lösungsansätze hier geboten werden.

    Und ja, ich für mich persönlich kann einiges tun und je mehr sich dazu entschließen, desto besser ist es. Was nützt es aber, wenn die Welt trotzdem nicht bereit ist, gravierende Dinge zu ändern.

    Und fragen wir uns doch mal selbst und seien wir hier gnadenlos ehrlich: Wieweit würden wir Einschnitte zulassen, um unser so gemütlich eingerichtetes Leben zu verlassen?

    Ich möchte hier nicht falsch verstanden werden, denke ich auch ganz viel darüber nach, aber ich sehe ehrlich gesagt keinen Ausweg.

    Nachdenkliche Grüße von Nethi

  • „Und fragen wir uns doch mal selbst und seien wir hier gnadenlos ehrlich: Wieweit würden wir Einschnitte zulassen, um unser so gemütlich eingerichtetes Leben zu verlassen?“

    Genau deswegen ist es so wichtig, dass viel viel mehr Menschen begreifen, was die Alternativen sind:
    Entweder rechtzeitig freiwillig das „gemütlich eingerichtete Leben“ mehr oder weniger verändern, sodass es für den Planeten und damit auch für uns tragbarer wird, oder die Klima- und Nachhaltigkeitskrise weiter eskalieren zu lassen. Damit wird dann unser Leben automatisch ungemütlicher und zwar noch viel ungemütlicher.

    Die Corona-Krise hat uns auch gezeigt, dass, wenn eine Notlage einmal erkannt wurde, auf einmal unglaublich schnell Dinge möglich gemacht werden können, die man sich vorher nie hätte vorstellen können.

    Welche Wahl haben wir?
    Entweder es verstehen endlich genug Menschen, insbesondere auch die Menschen in den reichen Industrienationen, die für die Misere erstmal hauptsächlich die Verantwortung tragen und die somit auch verantwortlich dafür sind, jetzt mit guten Beispiel voran zu gehen und alles in ihrer Macht stehende zu tun, die Erderhitzung zu bremsen.
    Oder, es verstehen nicht genug Menschen, und es geht erstmal so weiter wie gehabt ... aber dies auch nicht mehr allzu lange ... auch wenn ich bereits im mittleren Alter bin, werden mich viele ungute Veränderungen noch treffen ... und unsere Kinder, die werden uns später dann wahrscheinlich verfluchen für unsere Untätigkeit.

    Also, auch wenn es natürlich nicht sicher ist, ob es was bringt: tragen wir die Dringlichkeit und den Ernst der Lage weiter!

    Mir liegt das verbal leider nicht so, ich versuche es daher momentan eben schriftlich. Und es gibt wirklich auf der ganzen Welt bereits so viele Menschen, die alles, was sie können, versuchen. So viele, die so viel Zeit und Einsatz geben, damit wir Menschen auf diesem Planeten noch die Kurve kriegen. Seien wir doch lieber Teil davon, damit die Chancen auf Erfolge grösser werden!
  • Ich habe Mal ein gutes Buch zu diesem Thema gelesen.
    Es muß uns nicht viel schlechter gehen, damit es für alle Menschen reicht und das Klima kann sich auch erholen.
    Wir müssten unseren Konsum auf 10 % des heutigen Niveaus senken.
    Z.B. unsere immer fetter werdenden Autos durch solche ersetzen, die nur 1-2 Liter brauchen .
    Das das geht würde schon vor 20 Jahren von einer US Uni mit einem von Studenten gebauten alltagstauglichen Auto bewiesen.
    Weniger Beton verbauen und wieder kleinere Häuser usw.
    Es sind viele Schritte, aber machbar.
    Und wir müssen nicht auf irgendwelche Zukunftstechnikern warten, die dann sowieso viel zu spät kämen.
    Und auch besonders wichtig: langlebige Produkte produzieren
    Das wäre sofort umsetzbar.

    Da ist mir noch lebhaft meine Oma in Erinnerung.
    Bei ihr gab es keine Verschwendung, Gemüse kam aus dem eigenen Garten, alles wurde repariert.

    Also geht's auch bescheidener , aber nicht unglücklicher als heute
  • Passend zum Thema konnte ich nun gestern einen wunderbaren Abend mit Herrn Eckhard von Hirschhausen verbringen. Er hat dieses Thema gepaart mit Humor und seinen Lebensweisheiten wirklich toll gestaltet.

    Und viele Gedanken gehen mir durch den Kopf. Eigentlich immer.

    @Michel: ich glaube, der einzige Weg, diesen Planeten zu retten, ist, keine Kinder mehr in die Welt zu setzen. Dann stirbt die Menschheit eben aus. Wer braucht die schon? Sind wir doch das Problem. Das einzige Problem.

    Wir sind in einen Kreislauf hineingeraten, der eigentlich nicht mehr rückgängig zu machen ist. Was wir brauchen, ist eigentlich die Einfachheit des Lebens. Back to nature sozusagen. Doch die Globalisierung macht es uns schwer. Wir brauchen Arbeitsplätze vor Ort, Produktion nach Bedarf und nicht für die Mülltonne.
    Doch wer will eine Arbeit verrichten, die einfach ist? Alle müssen pendeln, weil anderswo lukrative Arbeitsplätze auf einen warten.

    Neue Technologien bedeuten auch neue Ressourcen, die verbraucht werden. Was nützen all die E-Autos, die müssen doch auch produziert werden, Straßen müssen gebaut werden, Ladestationen gebaut. Für mich ist das alles ein Fass ohne Boden. Und immer wieder bekomme ich Beklemmungen, wenn ich tiefer nachdenke.

    Es gibt viele Menschen, die tätig werden und auch tätig werden wollen, sh. viele Baumpflanzaktionen, Aufräumarbeiten im Wald usw. Das ist wirklich toll, doch gibt es noch viel zu viele Idioten, die alles achtlos mit ihren Füßen treten.

    Meine Meinung ist, dass der Mensch ein Nimmersatt ist und die Erde ohne ihn besser dran ist. Dann gibt es auch keinen mehr, der rumjammert.
    Wie hörte ich neulich einen treffenden Satz: Die Menschen brauchen sich keine Sorgen mehr übers Klima machen, wir sind grad dabei, uns selbst zu zerstören.
  • @Nethi
    Keine Kinder mehr kriegen ist radikal, dann wäre die Erde uns Parasiten endlich los.
    Wird aber nicht passieren, wir werden immer mehr.
    Mindestens 9 Milliarden Menschen werden es wohl werden.
    Ich glaube auch, daß mehr Technik unsere Probleme nicht lösen wird, dann gibt's halt Neue.
    Nachhaltig leben würde in Deutschland mit max.600 €im Monat funktionieren.

    So eine richtig gute Idee habe ich halt auch nicht.
    Außer weniger konsumieren
  • Der 3. Teil des IPCC-Berichts (Bericht des Weltklimarates) zur „Minderung des Klimawandels“ ist letzten Montag erschienen.
    Hier steht drin, was wir jetzt noch tun können und unbedingt tun sollten, um die allerschlimmsten Auswirkungen der Klimaerhitzung soweit möglich noch zu verhindern.

    Die Bedeutung des Themas zeigen auch die klaren, deutlichen und ernsten Worten des Generalsekretärs der Vereinten Nationen, Antonio Guterres, anlässlich der Pressekonferenz zur Vorstellung des aktuellen Berichts.
    Jemand hat diese 5-minütige Rede als historisch bezeichnet. Ich sehe dies ebenso.

    Deutliche Worte von Antonio Guterres, Generalsekretär der Vereinten Nationen:

    (Falls es mit dem Englisch schwierig ist, hier findet ihr die Übersetzung des Übersetzungsdienstes der Vereinten Nationen: https://www.un.org/depts/german/gs/messages/SGV-IPCC-4April-DEU.pdf
    Die Rede im Original ist aber sicher noch etwas eindrücklicher.)

    Zudem folgendes eindrückliche Statement von Dr. Cornelia Huth, Deutschland:
    Wissenschaftler*innen vor dem Bundesministerium für Verkehr:

    *****************************************
    Der Bericht und sein Inhalt sind von immenser Bedeutung (daran ändert auch der fürchterliche Krieg in der Ukraine nichts, das Klima-Thema kann trotzdem nicht mehr warten).
    Es ist fundamental, was wir jetzt und in den unmittelbar folgenden Jahren dieses Jahrzehnts tun oder eben nicht tun.

  • Aufgrund der Wichtigkeit des Themas möchte ich noch einmal auf meine Buchempfehlung vom Anfang des Threads zurückkommen:
    Das vor knapp 3 Wochen erschienene Buch „Klartext Klima!“ der Journalistin Sara Schurmann ist eine wirklich empfehlenswerte Möglichkeit, tiefer in dieses Thema einzusteigen. Es ist interessant und verständlich geschrieben, fasst den aktuellen Stand des Wissens gut zusammen und enthält auch persönliche Einblicke und psychologische Aspekte betreffend den Umgang mit dieser Krise. Immer wieder schreibt sie auch von sich und warum auch sie lange nicht verstanden hat, welches Ausmass die Klimakrise hat und wie dringend jetzt ein schnelles Gegensteuern ist.
  • Gibt es hier Mitleser*innen aus der Schweiz?
    Für diese habe ich eine wichtige Information:

    Nächsten Montag, 2. Mai, findet im Schweizer Parlament ein wichtiger Informations- und Diskussionsanlass zur Klimakrise und zum letzten Klimabericht des IPCC statt, den man auch per Livestream mitverfolgen kann.

    Autor*innen des IPCC-Berichts stellen die neuesten Erkenntnisse vor und beantworten Fragen.

    Also eine gute Gelegenheit, sich auf den aktuellen Stand des Wissens zu bringen (und sicher auch für nicht in der Schweiz wohnhafte Personen interessant).

    Hier die Links zu den Veranstaltungen vom 2. Mai:
    https://naturwissenschaften.ch/uuid/i/49b95bc5-b302-5a70-852d-fa491abdf817-Trendwende_Klima_und_Biodiversität_Parlament_trifft_Wissenschaft

    https://naturwissenschaften.ch/uuid/i/ea74caa3-9086-5d99-8010-ca428c46b13c-Klima-_und_Biodiversitätskrise_Vom_Wissen_zum_Handeln

    Bitte gerne auch weiterverbreiten.

    Das Thema ist einfach viel zu wichtig, um weiterhin so flächendeckend ignoriert, verdrängt, beschönigt, kleingeredet zu werden!
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