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Komplett fehl am Platze

Heute Abend war ich durch mein Hobby bei einer Gruppe eingeladen.
Lauter Extrovertierte, das wußte ich ja vorher schon.
War für mich als Intro schon sehr frustrierend wie die mit steigendem Alkoholpegel immer aufgedrehter wurden.
Ich habe mich dabei ja fast zu Tode gelangweilt, immerhin 3 Stunden habe ich da durchgehalten.

Kommentare

  • Kann ich total verstehen, dass du dich frustriert gefühlt hast, wenn der Pegel immer weiter steigt und somit keine Chance mehr für die von uns Intros bevorzugten tiefsinnigeren Gespräche bleibt.

    Vielleicht könnte es helfen - da du nun weißt, wie die Treffen vermutlich ablaufen - dich ohne Erwartungen darauf einzulassen. Immerhin teilt ihr ein Hobby und diese Gemeinsamkeit kann ja auch durchaus bereichernd sein.

    Ich meine herauszulesen, dass der Alkoholpegel das Problem war.
    Da kann man dann ein Gespräch auch nicht mehr wirklich steuern.

    Manchmal läuft es nicht so rund. Auch das kenne ich.

    Ich würde der ganzen Sache jedoch - wenn man sich grundsätzlich versteht - weitere Chancen einräumen.

    Vielleicht magst du eine kommende Einladung trotzdem annehmen, möglicherweise mitfeiern. Wichtig finde ich inzwischen für mich, stop zu sagen/zu gehen, wenn es für mich genug ist.

    Du hast 3 Stunden durchgehalten. Davor ziehe ich meinen imaginären Hut.
  • Ach, das kann ich ja so nachvollziehen. Geht mir auch öfters so, dass die Gesellschaft für mich nicht passt. Der Funke will einfach nicht rüberspringen.

    Und dabei bin ich gerne auch mal ausgelassen und albern.

    Aber ich stelle bei mir fest, dass ich Anlaufschwierigkeiten habe. Das gibt sich mit der Zeit. Beim nächsten Mal wird es dann manchmal besser. Manchmal aber auch nicht, aber dann weiß ich, dass es nicht meine Runde ist.
  • edited Februar 2022
    Ich kenne solche Situationen aus meinem "früheren" Leben, Stw. beruflich. Da habe ich mich für enthemmte damalige KollegInnen manchmal auch fremdgeschämt. Wenn sie nicht mehr mit Bestimmtheit wussten, was sie eigentlich mit ihren seltsamen, oft auch sehr zweideutigen Wortmeldungen von sich gaben.
    Ich hab nix gegen Alkohol, aber mir selbst schmeckt fast keiner. Selten, sehr selten, dass ich einen guten Schluck trinke. Früher war das öfter der Fall, aber ich konnte dazu nie überredet werden. Ich kann recht hartnäckig und überzeugt mit einem "Nein!" kontern, gerade, was die Kulinarik betrifft.

    Ich habe herausgefunden, dass Szenen, wie Du sie beschreibst, Michel, vermeidbar sind, selbst im Kollegenkreis: Ich geh da einfach nicht mehr hin!
    3 Stunden lassen sich einfach besser verbringen, mit wesentlich mehr Gehalt als mit dem Ungeist von Leuten, die sich nicht mehr im Griff haben. Und ja, vielleicht war's zu Beginn mancher kollegialer Zusammenkünfte für mich sogar ein bisschen amüsant, zu hören, wie sich Menschen "unterhalten", wenn sie "drauf" sind -
    ich habe aber immer deutlicher erkannt, wie langweilig das insgesamt ist. Schließlich hört man immer die gleichen Gschichten, aber eben mit anderen Worten serviert.
    Quäääälend!
  • Ich hätte eigentlich keine Anlaufschwierigkeiten in Runden, wenn sie aus Gleichgesinnten bestehen. Ich kann auch durchaus heute noch offen sein und habe auch so überhaupt nichts gegen sehr viel Fröhlichkeit. Wenn die Chemie stimmt, dann läuft's ohnehin.
    Aber es gab diese Runden in meinem privaten Umfeld nur selten. Da ich meine Geburtstage nicht laut feiere und auch nur wenige Menschen kennen, die dies ihrerseits ausgiebig tun und da ich auch große Familien- oder Verwandtschaftstreffen meide, kann ich vom Umrunden von Menschenansammlungen gar nicht mehr berichten :-)
  • Ich habe heute Mal eine Weile über das Treffen gestern nachgedacht.
    Da werde ich nicht mehr dran teilnehmen, ich passe da eben nicht dazu.
    Da will ich nicht meine Zeit drauf verschwenden.
  • Dann hast Du eine Entscheidung für Dich getroffen und das ist gut so.
    Es war eben nicht Deine Gesellschaft.
  • War leider die einzige Einladung seit Monaten.
  • Meine Erfahrung ist ebenfalls die, dass Einladungen seltener werden.
    Für mich ist das sehr in Ordnung, da ich mich sowieso schon seit langem in einer Art "Auswahlmodus" befinde.
    Mir reicht mein ganz kleiner Kreis an Kontakten, muss aber auch sagen, dass ich die meisten derzeit schriftlich führe. Ich habe viel um die Ohren und brauche Zeit, um das zu pflegen, was mir wichtig ist. Auch macht mich Omikron nicht besonders zugänglich.
    Überhaupt ziehe ich mich im Herbst und Winter noch mehr zurück, da ich gerne im Rhythmus der Jahreszeiten lebe. Auch von daher begrüße ich die Stille ...
  • Ich kenne solche Situationen auch. Ich hatte früher einen Freund der immer gern bei seinem Bruder war. Ich habe es wirklich gehasst. Aber ich konnte mich schließlich nicht immer davor drücken. Ich habe mich immer unwohl gefühlt, weil es meist immer nur ums saufen ging kann man sagen :D aber für mich ist sowas einfach nichts. Genauso wenig wenn alle laut werden.

    Dann fällt man natürlich auf und bekommt Fragen gestellt, warum man so ruhig ist. Diese Fragen begleiten mich schon ein ganzes Leben. Ich glaub ich bin da schon abgestumpft. Lol
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