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Habt Ihr Pläne, zu verreisen?

Hallo!
Seit einigen Jahren verreise ich wieder sehr gerne - ich bevorzuge dabei die stillen Plätze, meistens Refugien in den Bergen. Einer meiner schönsten Urlaube hat mich vor einigen Jahren in eine Selbstversorgerhütte geführt. Es war ein einziger Traum!

Heuer ist es schwierig für viele, aufgrund der bekannten Situation, Pläne umzusetzen. Doch ich finde, wenn man bestimmte Sicherheitsregeln einhält, lohnt es sich sehr wohl, in Gegenden zu reisen, wo die Natur verstanden und respekt- und liebevoll gepflegt wird. In den sogenannten Nationalparks (wie ich einige in Österreich erlebe) gibt es definitiv auch Gebiete, wo sich die Natur wieder von sich aus völlig frei ihre Wege bahnt. Herrlich!
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Kommentare

  • Bei mir fehlt leider aktuell das Geld für Reisen, aber ich stimme dir zu - dort, wo die Natur noch Natur sein darf, ist es am schönsten. Wenn ich doch mal an typisch touristische Orte reise, dann versuche ich unbedingt zu den Zeiten unterwegs zu sein, in denen möglichst wenig los ist. Also extrem früh morgens oder außerhalb der Saison.

    Ich habe aber auch das große Glück, im schönen Meck-Pomm zu leben, also ist eine Weile ohne Reisen überlebbar. Doch so langsam kribbelt es wieder. Leider glaube ich nicht, dass normales Reisen demnächst wieder möglich sein wird.
  • Ja, das kann ich absolut nachvollziehen, das liebe Geld ist auch bei mir ein Thema. Daher, wenn ich reise, dann sehr bewusst.
    Da ich mich innerhalb meines Landes bewege, muss ich nicht befürchten, heuer beim Einreisen Erschwernisse in Kauf nehmen zu müssen.
    Ich finde soviel Sehenswertes in meinem Heimatland ... selbst in meiner näheren Umgebung. Mir geht es da so gut wie Dir!

    Die Tourismusbranche sehe ich sehr kritisch - nicht nur, was der Massentourismus der Natur und den Einheimischen der jeweiligen zuviel besuchten Orte / Städte antut, sondern auch in Hinblick auf die Menschen, die in dieser Branche arbeiten. Diese werden sehr häufig ausgebeutet, nicht nur in Hinblick auf die Arbeitszeiten, die sie zu leisten haben, sondern auch bezüglich Entlohnung und Unterbringung.
  • Ich habe meinen Urlaub hinter mir und hab ihn zu Hause verbracht. Früher war ich eine Reisetante, ich liebte es weg zu sein und andere Gegenden kennenzulernen.

    Nachdem ich mich dann auch intensiver mit dem Thema Massentourismus beschäftigt habe, ist mir diese Reiselust irgendwie abhanden gekommen. Ich kann dem allen nichts mehr abgewinnen, es geht nur ums Geld verdienen und die Zerstörung der Natur wird hierfür in Kauf genommen.

    So habe ich die Zeit in meinem Garten, mit Wanderungen und mit Fahrradtouren genossen und es war wunderbar. Dieses ist in meiner Heimat Mecklenburg-Vorpommern (ich grüße Dich Wanderlust Introvert) wirklich nicht sehr schwer.
  • Ich kenne dieses "Entdecken" der nächsten Umgebung sehr gut. Nach so vielen Jahren im gleichen Umfeld entdecke ich immer noch soviel Neues, selbst in meiner nächsten Umgebung.
    Das Reisen in weit entfernte Länder war ohnehin nie meines.

    Es gibt in meinem Land Österreich Orte, Täler und Regionen, an bzw. in denen Massentourismus einfach fremd ist, an denen keine Riesenhotels, Schischaukeln, Saufstationen usw. entstehen und wo Mensch und Natur einander sehr nahe sind. Aber sie sind rar! Dennoch beobachte ich Zeichen, dass man jetzt beginnt, sich ernsthaft damit auseinandersetzen, zumindest vereinzelt.

    Mit Mecklenburg-Vorpommern hab ich mich jetzt tatsächlich schon ein bisschen beschäftigt, da gibt es ja tatsächlich ganz herrliche Flecken Erde mit Naturparks und geschützten Gebieten - und auch jede Menge alte Mauern, was mir besonders gut gefällt. Denn ich setze mich sehr gerne mit Architektur auseinander!
  • Ich war noch nie die große Urlauberin, muss ich zugeben ;)
    Am Meer war ich zuletzt vor 15 Jahren und auch bis heute mit Ende 20, hat es mich bis heute nicht gepackt...

    Mittlerweile fahre ich zwar gern auf einen Tagesausflug etc., aber weiter weg ist mir nach wie vor nicht so wichtig. Deutschland hat so schöne Plätze und ich bin auch gleich nebenan in Österreich - da findet man genug.

    Aufgrund der aktuellen Situation halte ich es eh für besser, sich nicht weit weg zu wagen - am Ende kommt man nicht so einfach zurück.....
  • edited August 2020
    Ich war ebenfalls nie die große Urlauberin - ich vermute, dass mir das so irgendwie "anerzogen" wurde, da ich mit der Familie während der gesamten Kindheit auch nur 2x in den Urlaub gefahren bin. Vielleicht packt mich deshalb die Fernweh nicht so sehr wie andere Menschen und ich verkrafte es recht gut, wenn ich mal eine Weile nicht verreise. Nichtsdestotrotz freue ich mich immer unheimlich auf eine Reise, sobald mal eine fix ansteht und kann es dann kaum erwarten, diese anzutreten. Erst voriges Jahr im Sommer bin ich nach gut 4-jähriger Urlaubsabstinenz gemeinsam mit meinem Lebensgefährten für 4 Tage nach Pompei gereist, wo wir uns natürlich die Ruinen angeschaut haben, weil mich sowas total interessiert und ich das schon seit meiner Jugend unbedingt mal sehen wollte. War schön!

    Dieses Jahr werden wir wohl eher nicht verreisen. Nicht nur wegen Corona ... vermutlich wären wir heuer aber auch ohne Corona eh nirgendwo hingefahren. Ich finde halt, dass es derzeit nicht unbedingt notwendig ist mit Ach und Krach rumzureisen, wenn eh schon überall die Seuche umgeht und wie meine Vorrednerin schon erwähnt hatte, würde ich das Risiko nicht eingehen wollen, vielleicht nicht mehr einfach so nach Hause kommen zu können. Und auch wenn ich daheim in Österreich genug schöne Urlaubsorte finden würde, möchte ich ganz ehrlich eher normal ohne 1000 Schutzmaßnahmen urlauben und genießen können, wenn ich persönlich eh schon alle heiligen Zeiten auf Urlaub fahre ... nope, da spar ich mir das Geld und warte lieber auf einen besseren Zeitpunkt. :-)
  • Danke für all Eure Rückmeldungen - ich bin einfach neugierig, wie andere an dieses Thema rangehen.
    Ich habe auch lange überlegt, ob es denn innerhalb Österreichs sein darf, sein kann.
    Mittlerweile ist meine Einstellung die, dass ja ohnehin überall die gleichen Maßnahmen gelten. Man hat sie in meinem Land hier wie dort, also zuhause oder an einem anderen Ort. Ich werde sehen, was Ende August passiert und lasse alles offen ...
  • edited August 2020
    Ich verreise generell auch nicht so gerne. Das liegt in erster Linie daran, dass ich meinen Urlaub am liebsten zu Hause verbringe und dann ganz entspannt von einem Tag zum anderen lebe. Dabei kann ich mich am besten erholen, und der Urlaub soll ja auch schließlich der Erholung dienen. Dagegen ist Verreisen für mich in mehrerlei Hinsicht mit Stress verbunden. Da bleibe ich auch lieber in meiner näheren Umgebung und schlafe in meinem eigenen Bett. Und hier im hohen Norden mit dem Meer vor der Haustür ist das auch nicht gerade die schlechteste Gegend, um den Urlaub zu verbringen.

    Wenn ich doch mal verreise, dann aus vollem Herzen, weil ich unbedingt gerne mal an einen bestimmten Ort möchte. Ich gehe also nicht so vor, dass ich immer überlege, wo ich in meinem nächsten Urlaub mal hin könnte - sondern so, dass mir alle paar Jahre mal ein Reiseziel in den Sinn kommt und ich das dann zeitlich und organisatorisch plane.

    Momentan schwirrt mir auch eine Idee im Kopf herum, aber das werde ich angesichts Corona in der nächsten Zeit noch nicht in Angriff nehmen, und auch ohne Corona erfordert das einige Vorbereitungszeit. Aber es muss auch gar nicht in der nächsten Zeit sein, in ein paar Jahren wäre das auch völlig okay. Falls ich das tatsächlich mache, wird mich das mehrere tausend Euro kosten. Und wenn ich so viel Geld ausgebe, soll es auch entspannt und gut durchdacht sein.

    Ich glaube, das eigentliche "Problem" ist, dass Urlaub in unserer Gesellschaft allgemein mit Verreisen verbunden ist. Ich werde bei der Arbeit schon immer etwas komisch angeguckt, wenn ich die Frage, wo ich denn meinen Urlaub verbringe, mal wieder mit "zu Hause" beantworte. Dazu musste ich mir auch schon mal anhören, dass das ja gar kein richtiger Urlaub sei, wenn ich immer nur zu Hause bliebe. Aber zum Glück bin ich schon groß und weiß selbst, wie ich mich am besten erholen kann. ;-P
  • @Herbstbube
    Auch für mich hat Urlaub überhaupt nicht zwingend damit zu tun, wohin zu reisen oder auch nur größere Ausflüge zu unternehmen.
    Urlaub ist daher in meiner Definition im besten und gelingenden Fall eher ein Glücks-Zustand als eine Tätigkeit. Wenn ich dienstfrei bin und diese Freiheit als Urlaub genießen kann, dann ist es völlig egal, wo ich mich aufhalte - es kommt nur darauf an, wie ich diese Zeitqualität nütze ...

    Was die Gesellschaft sagt, wird mir mit reifenden Jahren immer mehr egal, da ich weiß, dass sich eine Wahrheit nicht darüber definiert, was die meisten sagen! Ganz im Gegenteil, Massenphänomene sind mir suspekt, ich versuche weitgehend auszuweichen.

    Für mich bedeutet Urlaub, in Stille wieder ganz zu mir zurückzukehren, wieder zu sein - nicht gehetzt, sondern ruhend, Zeit zu haben und nicht auf die Uhr blicken zu müssen.
    So muss ich auch nicht unbedingt eine Vielzahl von Menschen treffen, nur, weil ich diese Zeit gerade habe. Ich genieße gerne einen Zustand des Nichts-Tun-Müssen, aber Vieles-Tun-Können! :-))
  • Das sehe ich genau so wie du, @seelenbilder. Der vollständige Begriff lautet "Erholungsurlaub", und Erholung ist nun mal individuell. Ich finde es auch sehr grenzüberschreitend, wenn mir jemand erzählen will, wie ich meinen Urlaub zu verbringen habe, damit es auch ein richtiger Urlaub ist.

    Schön, dass du dich nicht mehr danach richtest, was die breite Masse als selbstverständlich ansieht. Mir kann das inzwischen auch nichts mehr anhaben. Ich mache auch einfach mein Ding, wie ich es will, ebenfalls gerne entgegen der Masse.
  • Ich nütze meine Freizeit, meinen Urlaub, auch so gerne für Reisen, die nichts mit einem Ortswechsel im Außen zu tun haben: Ich reise gerne in mein Innerstes.
    Dazu habe ich auch ein nettes Zitat gefunden: "Nicht in die Ferne, in die Tiefe sollst du reisen." (Ralph Waldo Emerson)
  • Liebe Alle
    das Thema Reisen beschäftigt mich immer wieder. Ich finde mich langweilig weil ich so wenig das Bedürfnis danach habe. Manchmal packt mich die Lust auf einen anderen Ort. Ich würde gerne Ausflüge machen und spaziere dann doch wieder in der näheren Umgebung umher. Ich möchte mal wieder verreisen und es gibt eigentlich nur zwei Menschen, mit denen ich dies gerne mache, beide haben wenig Ferien und verbringen diese mit ihrem Partner. Alleine verreist bin ich schon seit langer Zeit nicht mehr. Ich habe einen Hund und fahre nicht Auto. Ganz schön viele Hindernisse...
    So schwelge ich in Reiseerinnerungen und das ist so schön!
    Viel schöner als es damals war, als es passierte!
    Ich erinnere mich an weite Autoreisen, mein damaliger Mann fuhr, ich hatte alles gepackt und nach einem Kilometer fing es an: haben wir nichts vergessen? Natürlich fehlte etwas, und da ich alleine gepackt hatte, war ich Schuld. Es gab den ersten Streit.
    Hinten sassen die zwei Kinder, und jemand war immer unzufrieden und verbreitete eine miese Stimmung.
    Ich wollte doch eigentlich gar nicht weg!
    Es war nur Stress für mich.
    Aber wenn ich zurückdenke an die wunderschönen Dörfer in Frankreich, an die gemütlichen Lokale, an die Hotelzimmer in kleinen Schlössern, da fühle ich mich so wohlig als ob ich dort wäre und ich geniesse es wieder und wieder. Das Gefühl von Leinenbettwäsche auf der Haut, den Duft der Croissants, von Lavendel, die hübschen kleinen Geschäfte... Das Meer. Spaziergänge.
    Ich verstehe, dass "man" mehr davon erleben möchte.
    Das Erleben kostet: Geld, Nerven. Die Erwartungen werden manchmal enttäuscht. Aber es gibt neue Erinnerungen! Die dann wieder zu neuen Reisen verleiten.
    Gestern sah ich eine Doku über den Industriegarten in Duisburg-Nord, und ich erinnere mich heute daran, als ob ich selber dort gewesen wäre. Voller Begeisterung, tief beeindruckt von den Bildern.
    Selten habe ich Reisen im Moment des Unterwegsseins schon genossen, und wenn, dann in Momenten als ich alleine war - oder vielleicht zu zweit, wenn Frieden herrschte. Sonst fehlte mir immer die Sicherheit meines Rückzugsortes.

  • Liebe Eva,
    ich fand mich nicht langweilig, als mir nicht nach Reisen war. Mir fehlten der finanzielle Background und auch ein Mensch, mit dem ich meine Eindrücke hätte teilen können - und doch, ich hatte riesiges Glück: Ich war zufrieden und fand immer wieder neue Fleckchen, die es zu erkunden gab in meiner Umgebung.

    Erwartungen beinhalten immer die Möglichkeit einer Enttäuschung.
    Das Zurückreisen nennen wir Erinnern. Ich habe viele schöne Erinnerungen.
  • Es wäre tatsächlich eine Reise für dieses Jahr geplant und auch längst gebucht gewesen, aber Corona hat da leider einen Strich durch die Rechnung gemacht.

    Gerade jetzt hätte ich einen Ortswechsel, der mich auf andere Gedanken bringt und von meinen Problemen und Sorgen ablenkt, dringend nötig gehabt. Schade, dass daraus nichts wird.
  • @igel_82 wo sollte es denn hingehen in den Urlaub ?

    Ich war dieses Jahr mit meinen Kindern mal Campen, was soll man auch machen wenn man nicht ins Ausland soll.
  • Es hätte nach Kroatien gehen sollen @Outdoorgirl83. Wo seid ihr denn beim Campen gewesen?
  • Am Chiemsee in Bayern. Habe extra ein großes Zelt gekauft.
  • edited August 2020
    Für Kinder ist Campen wahrlich ein großes Abenteuer! Und am Chiemsee in Bayern ist es sicherlich sehr schön! Ich glaube, viel zu viele Menschen vergessen die schönsten Plätze in der eigenen Heimat - sind aber oft schon weit gereist ...

    Hier kannst Du Dich mit mir auf mein leider viel zu kurzes Abenteuer begeben:
    https://cml179.wixsite.com/seelenbilder/single-post/2020/08/25/Magische-Momente-rund-um-den-Großglockner
  • Derzeit habe ich tatsächlich keine Pläne zu vereisen.

    Was vielleicht daran liegt, dass ich die letzten Jahre vorwiegend Städtereisen unternommen habe, mich ein Aufenthalt in der Stadt derzeit jedoch nicht wirklich reizt.

    Ich lebe seit dem Lockdown im März tatsächlich sehr zurückgezogen, so dass meine Wege vorwiegend auf den Gang zur Arbeit und zum Einkaufen beschränkt sind.

    Aber nach allem, was ich hier lese, wäre vielleicht zu überlegen, vor dem Winter die Maske ins Gesicht zu klemmen und ein ländliches Ziel anzusteuern, an dem man ein wenig die Seele baumeln lassen kann und zugleich ein paar neue Eindrücke gewinnt.

    Danke Euch für die Inspiration!
  • Ich war nie so die große Verreiserin. Wenn, dann innerhalb Europas, da hab ich schon meine Lieblingsplätze/-städte, in die ich immer wieder gerne zurückkomme, aber Fernreisen haben mich noch nie gereizt.
    Ich empfinde, abgesehen von den schönen Eindrücken, die man natürlich auch gewinnt, "Urlaub machen" im Sinne von Verreisen als sehr anstrengend - und brauch fast hinterher Erholung.

    Heuer zieht es mich sowieso nirgends hin und ich brauch(te) das Geld auch für andere Dinge, insofern kein wirklicher Verzicht (wobei meine bisherigen Urlaube immer vergleichsweise wenig gekostet haben).

    Mein Freund und ich waren für ein paar Tage in der Heimat unterwegs, aber selbst das hätte ich nicht gebraucht, hab ich eher ihm zuliebe mitgemacht - er ist ein "großer Reisender vor dem Herrn" ;-)

    Dass wir in dieser Hinsicht so unterschiedlich sind, fällt uns grad bissl auf den Kopf - er möchte unbedingt noch im Herbst "ins Warme" - ich wehr mich dagegen mit HÄnden und Füßen und schließe das für mich kategorisch aus. Nun ist er traurig/fühlt sich unverstanden und ich fühl mich mies, weil ich mich in dieser Sache nicht überwinden will. Grad heute bin ich darüber recht nachdenklich, weil ich nicht recht weiß, wie damit nun umgehen...
  • @zwischen_den_Stühlen

    wäre es denn denkbar, wenn dein Freund allein in die Wärme reist? :)
  • aber natürlich, von mir aus gerne - hatten wir auch schon so, 2 oder 3 mal bisher - aber: Er möchte halt gern MIT mir :-(
  • @enjoythesilence,

    welche Städte hast Du denn in den letzten Jahren besucht?
  • @Igel_82

    Ich habe z.B. Erfurt gesehen. Was mir gut gefallen hat. War in Weimar, Landau, Köln, Hamburg, Heidelberg, Mainz und vielen anderen Orten dieses Landes.

    Man kann glaube sagen, ich bin schon ganz gut rumgekommen :)
    Zum Glück, denn dadurch habe ich jetzt eine Erinnerung, von der ich zehren kann.
  • Hallo @zwischen_den_Stühlen,
    gäbe es einen Kompromiss, dem Du zustimmen könntest? Mit "ins Warme" ist vermutlich das Ausland gemeint, was ja derzeit leider nicht so besonders empfehlenswert ist.
    Was wäre für Dich denkbar? Ländliche Gegend inkl. Thermenaufenthalt? Dort wäre es ja auch warm :-))
  • Im Inland wär für mich ok, leider gibt's halt hier keinen Strand und kein Meer - dort will er aber hin... Mit Wellness haben wir's beide nicht, aber ländliche Gegend, wandern etc. wär für mich ok, wobei wir dazu nicht wirklich wegfahren müssten, haben wir quasi "vor der Haustür".
    Und "Inlandsurlaub" hatten wir grad vor 1 Monat, ich müsste auch das nicht haben, mach ich nur ihm zuliebe. Mir gibt das generell nicht so viel, das Urlauben. Ich hab halt aber auch zuhaus unter der Woche meine "ländlichen Auszeiten", mit Pferd in der Natur, das reicht mir völlig. Alles on top ist nur, weil er halt möchte.
    Das ist wirklich schwierig.
  • Ich verstehe, ja, das scheint wirklich schwierig zu sein. Ich kenne allerdings das Trio Wandern, See und Wellness. Obwohl ich letzteres (das Baden) eigentlich auch nicht mag, aber ich hab halt für mich eine Kombi gefunden, die einfach unerreicht ist. Allerdings fehlt halt da das Meer ... Wo ungefähr bist Du zuhause?
  • Ich mag Baden auch nicht mehr :-D Dabei haben wir 3 Seen gleich an den Stadtgrenzen und größere Seen im Umkreis. Oberösterreichischer Zentralraum.
    Und ich mag ja auch gern das Meer, den Sand, das freie Gefühl dann, nix tun müssen, in den Tag reinleben, schroffe Felsen an der Küste, der Geruch nach der See... ich versteh ihn da ja. Aber heuer... nein... Sein Drang nach Urlaub ist halt größer als der Widerwillen vor eventuellen Repressalien bei (oder statt...) der Rückreise/Wiedereinreise. Und bei mir ist es andersrum. Was er halt aber nicht wirklich versteht. (Vom finanziellen abgesehen, das spielt heuer bei mir auch rein)
  • Das ist jetzt echt ein Dilemma, kann ich total nachvollziehen: Auf der einen Seite reizt Dich das Drumherum um eine ev. riskante Rückreise gar nicht (was ich absolut verstehen kann!), auf der anderen Seite hast Du Deinem Freund gegenüber ein schlechtes Gewissen. Ich schätze, da treffen hinsichtlich Reisen zwei Welten aufeinander. Wie kann man da eine Lösung finden, mit der beide gut leben können? Vielleicht eine gute Stimmung aufbauen, mit "alten" Reisefotos, Filmen über die Gegenden, die für Dich vorstellbar sind - mit typischem Essen, mit Gerüchen, Meditationen, ...
  • Ja genau, ich spür sehr wohl ein schlechtes Gewissen dabei. Und bissl Sorge, ob ich ihn da nicht doch einschränke... Gut, er könnt natürlich allein... aber das möchte er halt auch nicht (wieder).
    Grad am Wochenende hätte er noch einen anderen Vorschlag (wieder Ausland...) gehabt - Städtetrip. Mag ich normal total gern. Aber eben heuer nicht. War er wieder enttäuscht. Nur gut, dass ich mit meiner Abwehr richtig lag: Pünktlich am Montag hatten sie dort eine Fallzahlenexplosion. Insofern auch seine jüngste Idee geplatzt...
    Es passt halt heuer einfach nicht, so leid es / er mit auch tut.
  • Intuition ist im Moment sicher sehr gefragt, liebe @zwischen_den_Stühlen.
    Ich habe immer ein mulmiges Gefühl, wenn etwas grundsätzlich so Schönes wie Urlaub mit soviel Ungemach schon im Vorfeld verbunden ist ... Habe mich da immer auf mein Bauchgefühl verlassen. Wenn es nicht sein soll, dann ist das so. Ideal wäre ja, wenn man bereits im Vorfeld Vorfreude verspürt ...
  • ja da sagst du was - Vorfreude :-D aktuell ist das Gegenteil davon mein "Hauptgefühl", wenns ums Verreisen geht und das kann nun echt nicht sein - sich überwinden oder zwingen - fürs Urlauben! nö..
  • Darf es ein Buchtipp sein zwischendurch?
    Sergio Bambaren "Das weiße Segel - Wohin der Wind des Glücks dich trägt". Wunderbar, einfach nachforschen, worum es geht ...
  • Wenn die Situation erlaubt ist, würde ich nach Lateinamerika verreisen :)
  • Es gibt Reisen, die jederzeit stattfinden können - unabhängig von äußeren Umständen: Es sind die Reisen in unser Innerstes ... mir sind diese so unendlich kostbar!
  • Was wir jetzt kaum können, ist vielleicht in ein paar Monaten wieder - langsam und überlegt - möglich. Zweifelsohne wird es verschärfte Auflagen geben, wenn wir vor allem über die jeweiligen Landesgrenzen hinweg reisen möchten.

    Was wir jetzt (schon) können, ist, uns an Schönes zu erinnern und auch, zu visionieren!
    Unseren Gedanken und Träumen können keine Grenzen gesetzt werden :-))
  • Es ist gerade eine der schönsten Zeiten für die von dir erwähnten inneren Reisen @seelenbilder

    Ich habe mich gestern einmal mit dem Thema Rauhnächte beschäftigt, die derzeit wieder stattfinden

    https://de.wikipedia.org/wiki/Rauhnacht?wprov=sfla1
  • Bewusst war mir das gar nicht, liebe @enojoythesilence. Ich habe überhaupt nicht an die Rauhnächte gedacht, doch mein Innerstes meldet sich gerade auch sehr kräftig. Es ist im Fluss und will Gehör finden. Was sicherlich vorteilhaft ist, ist, dass viele gerade angesichts der Feiertage frei haben. Man kann von der Außenwelt Abstand nehmen.
  • edited Januar 2021
    Vielleicht ist jetzt auch die Zeit der Hoffnung ... kurz, bevor Licht am Ende des Tunnels kommt, müssen wir noch einmal kräftig zusammen- und durchhalten!
    Ich beschäftige mich schon mit der Frage, welche Plätze ich heuer im Sommer näher erwandern möchte. Träume sind ein Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können ...
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